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Die Suportis AG lud ihre Mitarbeiter:innen nach Barcelona ein!

Nach einer sehr langen Zeit ohne Firmenevent ging der Betriebsausflug der Firma SUPORTIS in diesem Jahr nach Barcelona. Ein Ausflug, der keine Wünsche offenließ. Von Kultur über Strand bis hin zu einem hervorragenden Hotel. Die Firma SUPORTIS machte ein echtes Team Event daraus!

Der Blick von einem Rooftop Restaurant auf den Hafen von Barcelona

So besuchten wir gemeinsam die Sagrada Familia oder fuhren mit dem Hopp On/Hopp Off Bus zu weiteren Sehenswürdigkeiten. Am Abend gab es hervorragendes Essen in bereits im Vorfeld gebuchten Restaurants. Ob über den Dächern von Barcelona mit Blick auf den Yachthafen oder in einer urigen Tapas Bar, der Genuss kam auf keinen Fall zu kurz. Ein wunderschönes Hotel versorgte uns mit einem umfangreichen Frühstück und auf der Dachterrasse lud der beheizte Pool zum Schwimmen ein.

Der Nachmittag stand meist zur freien Verfügung und wir ließen uns treiben. Die einen gingen an den Strand, die anderen Shoppen……….

FAZIT: es waren vier wundervolle Tage, die alle Mitebreiter:innen zusammenbrachte und die wir gemeinsam genossen haben.

Vielen Dank SUPORTIS AG!

Bildhinweis: Urheber Daniela Kelsch „Blick von einem Rooftop Restaurant auf den Hafen von Barcelona“

Happy Birthday Suportis AG

Die SUPORTIS AG feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Firmenjubiläum 

Die SUPORTIS AG, gegründet in Ludwigsburg, feiert in diesem Sommer ihr 20-jähriges Firmenjubiläum. 2001 als kleines Unternehmen mit einem Mitarbeiter begonnen, blickt sie heute auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück. 

In den letzten 20 Jahren hat sich die SUPORTIS AG kontinuierlich weiterentwickelt und kann heute ein breitgefächertes Beratungs- und Entwicklungs-Know-How rund um die Produktpalette von SAP aufweisen. Von On-Premise Lösungen über das komplette Cloud Portfolio bis hin zu eigenen Produkten unterstützt die SUPORTIS AG mit einem Team aus über 25 erfahrenen Kolleginnen und Kollegen Ihre Kunden. 

Mit der Sanktionslistenprüfung und dem Application Managed Service rundet die SUPORTIS AG ihre Serviceleistungen ab. Über 50 namhafte Kunden aus ganz Deutschland schätzen die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit. 

Um zukünftig unsere Kunden bestmöglich zu unterstützen, hat die SUPORTIS AG auch cloudbasierte Gesundheitsanwendungen, IoT und KI-Themen fest im Fokus.
An diesem 20. Geburtstag gilt ein besonderer Dank dem gesamten Team für die tolle Zusammenarbeit, das Engagement und für das angenehme Betriebs- und Arbeitsklima im Unternehmen. In toller Erinnerung bleiben diverse Sommerfeste, Weihnachtsfeiern und geselliges Beisammensein mit Familie und Freunden. 

Auf diesem Weg möchte sich die SUPORTIS AG bei allen Mitarbeitern, Partnern und Kunden ganz herzlich bedanken. Mit Ihnen gemeinsam konnten seit 2001 interessante Projekte realisiert werden, welche zu einem kontinuierlichen Unternehmenserfolg beitrugen. 

Sie haben Interesse an weiteren Informationen zu unserem Unternehmen oder zu unseren Dienstleitungen und Produkten? Sie haben sonstige Fragen oder finden die gewünschte Information nicht auf unserer Homepage? So freuen wir uns über Ihre Nachricht per E-Mail. 

Ihr Suportis Team

E-Mail an: daniela.kelsch@suportis.com

Checkliste für die Suche nach dem richtigen ERP

ERP Entscheidungshilfe – 10 wichtige Punkte

1. Welche Funktionen beinhaltet das ERP-Paket, wie viele Verträge müssen abgeschlossen werden?
 
Lassen Sie sich alles genau erklären und achten Sie darauf, was das angebotene Paket 
beinhaltet. Bei vielen ERP-Lösungen können einzelne Module individuell zusammen-
gestellt werden. Müssen Sie mehrere Verträge abschließen, ist dies meist ein Zeichen für 
Abzocke.

2. Bietet man Ihnen eine Testversion an, die Sie über einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen können?

Lassen Sie sich beim Testen Zeit und erkunden Sie alles genau. Beim Ausprobieren kön-
nen Sie auch erkennen, ob die Benutzeroberfläche für Sie userfreundlich und intuitiv 
bedienbar ist und ob Ihre Teams damit zurechtkommen und damit ohne Probleme zu-
sammenarbeiten können. Sind in dem Paket alle Analysen enthalten, die Sie für Ihr Daily 
Business und für Ihr Controlling brauchen?

3. Wie steht es mit dem Support – welche Kosten fallen an?

Welchen Support erhalten Sie während der Implementierung und was beinhaltet der 
After Sales Support? Welche Kosten fallen für das Supportpaket an? Wenn es keine 
zentrale 24/7 Anlaufstelle gibt, kann es bei aktuen Problemen zur Unterbrechung Ihres 
Geschäfts kommen. Wird evtl. Beratung, Schulung, Notdienst, Ticketservice, Fernwar-
tung, Hotline, etc. geboten?

4. Ist der angebotene Preis nur eine kurzfristige Werbeaktion?

Lassen Sie sich durch Angebotspreise nicht zum vorschnellen Kauf verlocken, denn die 
Umstellung auf ein neues ERP ist eine sehr tiefgreifende Entscheidung für Ihr Unter-
nehmen und muss daher ausgiebig geprüft werden. Wenn Sie mehr oder weniger zur 
Vertragsunterschreibung gedrängt werden ist das keine gute Basis für eine weitere, 
langfristige Partnerschaft.

5. In Wieweit kann die Lösung an meine unternehmensspezifischen Anforderungen angepasst werden?

Wieviel Zeit nimmt sich der Anbieter Ihre besonderen Anforderungen zu evaluieren? Es 
ist sehr wichtig das er hier seine Arbeit ernst nimmt und alles genau prüft und analysiert 
damit er Ihnen am Ende auch das optimal passende Paket anbieten kann. Ratsam ist 
auch einen Anbieter auszuwählen, der bereits Erfahrung mit den speziellen Anforderun-
gen Ihrer Branche hat.

6. Ist mit der angebotenen Lösung eine generelle Expansion ins In- und Ausland möglich?

Mit der Lösung sollte es möglich sein auch rasch weitere Tochtergesellschaften und 
Zweigstellen im In- und Ausland mit dem neuen ERP-System auszustatten. Und 
das ohne Extrakosten für Beratung und Service.

7. Müssen Funktions- und Technologie Upgrades extra bezahlt werden oder sind sie inklusive?

Eine Cloudbasierte Lösung eröffnet einen schnellen, einfachen und kostengünstigen Zu-
gang zu Innovationen. Vierteljährliche Technologie- und Funktionsupdates sollten keine 
zusätzlichen Kosten verursachen. Eine OnPremise Lösung bietet diese Funktionen eben-
falls. Nur können Sie hier selbst entscheiden, ob Sie das Update einspielen oder nicht.

8. Werden alle benötigten Schnittstellen geboten?

Besitzt das ERP alle von Ihnen benötigten Schnittstellen? Ein sehr wichtiger Punkt, da es 
sonst zu Problemen im täglichen Workflow kommen kann und Sie sonst möglicherweise 
noch ihre bewährte Software ebenfalls umstellen müssen.

9. Staffelung der Lizenzgebühren

Informieren Sie sich ob Ihr Anbieter ein flexibles Lizenzmodell anbietet. So kann das 
ERP-System mit dem Wachstum des Unternehmens flexibel skaliert werden und neue Be-
nutzer können einfach hinzugefügt oder entfernt werden.

10. Zusätzliche nützliche Features

Funktionen wie zum Beispiel eine übersichtliche, einfach zu handhabende Verwaltung 
der Benutzer-, Drucker-, und Geräteschnittstellen spart viel Zeit und Nerven.
Teammanagement Funktionen wie beispielsweise ein Wiki, Aufgabenplanung, Pinn-
wand und ein Projektmanagement Modul sind beispielsweise weitere nützliche Tools.
Außerdem macht es Sinn herauszufinden, ob Ihr Anbieter zusätzliche arbeitserleich-
ternde AddOns für Ihr ERP-Paket bietet bzw. ob diese für dieses ERP erhältlich sind. Dies 
könnte zum Beispiel eine Sanktionslisten- oder Umsatzsteuerprüfung oder eine Formu-
larerstellungsapp sein.

COMPLIANCE CHECK – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

EMBARGO – UND SANKTIONSLISTENPRÜFUNGEN SIND FÜR DIE UNTERNEHMEN GESETZLICH VORGESCHRIEBEN

Eigentlich sollte es kein Thema mehr sein – die Sanktionslistenprüfung. Denn seit 2001 ist sie gesetzlich vorgeschrieben. Dies bedeutet konkret, dass die Unternehmen ihre Kreditoren und Debitoren gegen aktuelle Sanktions- und Embargolisten geprüft werden. Dabei verlassen sich viele auch auf die Prüfung durch die Banken. Doch diese Prüfungen gehen nicht weit genug. In Zeiten des Terrorismus ist Vorsicht bei der Auswahl seiner Geschäftspartner geboten. Dies dient nicht nur der Sicherheit des Unternehmens sondern ist gesetzlich vorgeschrieben. Seit 2001 gibt es die EG-Antiterrorrichtlinien Verordnungen 2580/2001 und 881/2002, die Verstöße strafrechtlich ahnden. Dies bedeutet konkret für die Unternehmen, dass eine Prüfung von Debitoren und Kreditoren zur Pflicht wird. Ansonsten hätte dies entsprechende Konsequenzen.

EMBARGOS IM WANDEL – PERSONENBEZOGENE EMBARGOS GEWINNEN ZUNEHMEND AN BEDEUTUNG

In der Vergangenheit bezogen sich Embargos meist auf Beschränkungen gegenüber der Freiheit im Außenwirtschaftsverkehr und konzentrierten sich überwiegend auf die Unterbindung jeglicher Handlungen und Rechtsgeschäfte gegenüber bestimmter Länder. Je nach Umfang dieser Beschränkungen wurde hierbei zwischen einem „Total-Embargo“, einem „Teil-Handels-Embargo“ und dem „Waffen-Embargo“ unterschieden. Mit den Anschlägen vom 11. September 2001 wurden die bisher klassischen Embargos um ein neues, personenbezogenes Embargo erweitert, welches bei der EG-Antiterrorismus-Verordnung zur Anwendung kommt. Hierbei werden nicht mehr ganze Länder und deren Regierungen, sondern explizit Einzelpersonen, Organisationen und Unternehmen, völlig unabhängig von deren Standorten, sanktioniert. Seitdem wird das Instrument des Personenembargos intensiv zur Terrorismusbekämpfung genutzt und ersetzt zunehmend die bis dato klassischen „Zielland-Embargos“. Hierbei wurde durch den Ausschluss spezieller Personen aus dem Wirtschaftkreislauf ein Instrument geschaffen, welches es ermöglicht, weder die notleidende Bevölkerungen noch die wirtschaftlichen Grundlagen eines betroffenen Landes durch die Sanktionen in Mitleidenschaft zu ziehen. Im Gegenzug erfordert diese jüngste, wie durchaus sinnvolle Weiterentwicklung des klassischen Handelembargos jedoch eine erhöhte Aufmerksamkeit der jeweiligen Handelspartner. Es unterliegt nun deren vollen Verantwortung, die entsprechenden Embargos zu beachten und somit drohende strafrechtliche Konsequenzen zu verhindern. Doch mittlerweile gehen die Unternehmen weiter. Aufgrund der vielen Vorfälle mit terroristischem Hintergrund, die sich in diesem Jahr ereignet haben und den zum Teil unsicheren Angaben von Herkunft, Alter und Bildungsstatus von zukünftigen Bewerbern mit Migrationshintergrund wollen die Unternehmen zukünftig auch die Bewerber prüfen. Dieses Vorhaben stößt bei vielen auf Kritik. So bemängeln Betriebsräte, dass eine klare Abgrenzung zwischen einer Qualifikation und einem Namen nicht mehr gegeben ist. Dadurch könnte ein Ungleichgewicht bei der Auswahl von Bewerbern entstehen. Ob es jemals zu gesetzlichen Vorgaben zur Bewerberprüfung kommen wird ist fraglich. Der Compliance Check für die Geschäftspartner ist hingegen eine feste Institution oder sollte sie zumindest sein und bleiben.

Success Story – SAP ERP Financials – Bank Communication Management (BCM)

Firma: Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH, Nürtingen
Branche: Maschinenbau, CNC-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme

Produkt: SAP Bank Communication Management (BCM) 
Realisierungszeitraum: 30 Tage Durchlaufzeit

Firma HELLER

HELLER ist eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von modernsten CNC-Werkzeugmaschinen und Fertigungssystemen für die spanende Bearbeitung. Über 2.900 Mitarbeiter weltweit sorgen in den Produktionsstätten in Europa, Asien und Nord- und Südamerika sowie in den Vertriebs- und Serviceniederlassungen stets für die bestmögliche Kundenzufriedenheit. Das Unternehmen ist ein traditionelles mittelständisches Familienunternehmen,


aber auch innovativer Impulsgeber für die spangebende Fertigung. Das HELLER Produktprogramm umfasst 4- und 5-achsige Bearbeitungszentren, Fräs-Dreh-Bearbeitungszentren, flexible Fertigungssysteme, Beschichtungsmodule für Zylinderbohrungen, Maschinen für die Kurbel- und Nockenwellenbearbeitung sowie ein modulares Dienstleistungsangebot. Mit HELLER4Industry bietet HELLER seinen Kunden erweiterte Lösungen zur Digitalisierung der Produktion an.

Ausgangslage

Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH mit Sitz in Nürtingen hat sich entschlossen, den Zahlungsverkehr des Konzerns zu standardisieren und transparenter zu gestalten. Nach Evaluierung der auf dem Markt existierenden Lösungen entschied man sich für den Erwerb der SAP Komponente Bank Communication Management (BCM). Die Komponente ist ein Bestandteil der Lösung SAP ERP Financials und stellt einen reibungslosen Ablauf des elektronischen Zahlungsverkehrs sicher. SAP BCM ermöglicht es, nationale und internationale Richtlinien umzusetzen, den Lebenszyklus einer Transaktion zu verfolgen und einen Genehmigungs-Workflow auf Basis der Compliance Anforderungen des Unternehmens zu verwenden.

Projektumfang

SAP BCM dient der Verwaltung von Schnittstellen für die Kommunikation mit Banken. Bei der Auswahl des Kommunikationsnetzwerks wurden von der Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH die einzelnen Möglichkeiten (SWIFT, EBICS, sFTP) evaluiert. Die Entscheidung fiel aufgrund des Sitzes ihrer Hausbanken in der DACH Region und den laufenden Kosten auf EBICS (Electronic Banking Internet Communication Standard). Eine weitere Anforderung an das Projekt war die Ablösung von sFIRM, um Medienbrüche zu vermeiden und die Möglicheit für Manipulationen am Zahldatenträger zu unterbinden. Die SUPORTIS AG, seit 20 Jahren in diversen Projekten in beratender Form bei der Fa. Heller tätig, wurde bei der Auswahl der Kommunikationslösung hinzugezogen. Nach einer Gegenüberstellung der möglichen Alternativen wurde das Bank Communication Interfaces, eine auf die Anforderungen des Kunden entwickelte ABAP Lösung des SUPORTIS Partners PAYMENTS.CC, ausgewählt.

Zusammenarbeit

Gemeinsam setzten sie die Einführung von SAP BCM, sowie die Implementierung der EBICS Kommunikation mittels Bank Communication Interfaces um. Mit einer Projektlaufzeit von knapp 30 Arbeitstagen wurden beide Teilbereiche im Budget umgesetzt und diverse Prozesse, Datenträgerformate und das Berechtigungskonzept optimiert.

Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH
Ansprechpartner
Viktor Enns
T +49 7022 77 5236
viktor.enns@heller.biz
PAYMENTS.CC
Ansprechpartner:
Ing. Florian Matzinger
T +43 664 887 886 52
fmatzinger@payments.cc
Suportis AG
Ansprechpartner:
Daniela Kelsch
T +49 7141 14109 24
M +49 151 41971432
daniela.kelsch@suportis.com

SAP Business ByDesign für kleine Unternehmen

Erfolgreiche Einführung bei einem Immobilien-Projektverwalter in Hannover.

Die Cloud ERP Lösung von SAP – Business ByDesign- ist vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen eine tolle, skalierbare Software, die sehr gute Funktionalitäten im Standard zur Verfügung stellt.

Dies war auch der Grund für das Unternehmen bei Hannover, sich für SAP Business ByDesign zu entscheiden. Von der kompletten Buchhaltung, über das Vertragsmanagement bis hin zum Projektmanagement wurde die Software in nur drei Monaten eingeführt.

Die hervorragende Implementierungsmethodik, die bereits in der Software enthalten ist, macht die Einführung in kurzer Zeit möglich. Durch die Einsparung der IT Infrastruktur und deren Betreuung kommt es zu einem deutlich kürzeren Return of Invest. Erfahren Sie mehr…

Diese komplette ERP Lösung gibt es in 2 Varianten. Die erste für nicht produzierende Unternehmen und die zweite für produzierende Unternehmen. Somit wird je nach Anforderung die passende Variante mit oder ohne Produktion ausgeliefert. In diesem Fall wurde Business ByDesign ohne Produktion ausgeliefert, da im Unternehmen reine Verwaltungstätigkeiten im Immobiliensegment ausübt werden.

Die hervorragenden Module Finanzen, Controlling, Vertragsverwaltung und Projektmanagement sind mit über 36 standardisierten Workflows ausgeprägt. Somit konnte das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit von der Einführung profitieren. Die Prozesse wurden verschlankt, Doppelerfassungen und fehlerhafte Exceltabellen eliminiert.

S/4 HANA On-Premise – Ablösung des bestehenden ERPs durch SAP S/4HANA

Durch die Umstellung auf S/4HANA erfolgte eine große Effizienzsteigerung und eine bemerkenswerte Prozessoptimierung. Lesen Sie wie wir zusammen mit Status.c beim Kunden Wendel GmbH die Umstellung vom bestehenden ERP auf S/4HANA gemacht haben. Die Finanz- und Logistikabteilungen sparen nun viel Zeit und arbeiten wesentlich effizienter.

Firma: Wendel GmbH, Email- und Glasurenfabrik, Dillenburg
Branche: Chemie-Industrie
Produkt: S/4HANA On-Premise – Ablösung des bestehenden ERPs durch SAP S/4HANA
Realisierungszeitraum: 8 Monate mit 250 Manntagen (MT). Projektrealisierung im Partnerverbund mit status C AG, Suportis AG und DAJ-Consulting
Leistungen status c AG: Projektplanung und –management, Logistik-Beratung: Vertrieb, Produktion, Einkauf, Lager, Versand, SAP-Basis Installation des SAP Systems „On-Premise“, Mitarbeiterschulungen, Going-Live-Betreuung, After-Sales-Betreuung 
Leistungen Suportis AG: Beratung, Customizing und Implementierung der Finanzen und Controlling Module (FI und CO), Mitarbeiterschulungen, Going-Live-Betreuung, After-Sales-Betreuung

Die Firma Wendel
Das Familienunternehmen Wendel ist Deutschlands größter Email-, Glasuren- und Engobenhersteller mit eigener Frittenschmelze und Mahlwerk im mittelhessischen Dillenburg. Pionier und Top Innovator seit 1932. B2B Experte vom Rohstoff bis zum Qualitätsprodukt. Markenführend bei Emails und Dachziegelglasuren in Europa. Weltmarktführer für Gusspuderemails.

Ausgangslage
Das bestehende ERP-System hatte die Geschäftsprozesse nicht mehr angemessen unterstützt. Durch die Spezialisierung von Wendel und die damit verbundenen hohen Kundenanforderungen gab es Optimierungsbedarf im Bereich der Prozesse, Bestandsführung und Logistik. Auch Produktion, Vertrieb und Einkauf standen auf dem Prüfstand.

Projektumfang

Beleuchtung und Optimierung der Prozesse vom Rohstofflager über die Produktionsversorgungsprozesse bis zum Versand. Die Ablösung des Alt-Systems und die Implementierung von SAP S/4HANA wurde in ca. 8 Monaten geleistet. Alle Bereiche von der Geschäftsleitung (BWA) über Finanzen und Control- ling bis hin zum Einkauf, Produktion und Logistik wurden auf S/4HANA umgestellt. Unter anderem wurden die Module MM, PP-PI, SD, EWM in Logistik und Versand integriert (status C AG).
In der Finanzabteilung wurden die Module FI und CO inklusive Produktkostencontrolling implementiert. (Suportis AG).

Zusammenarbeit

Sehr angenehm war für beide Seiten die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Ideen und Prozesse wurden miteinander diskutiert und zusammen ausgearbeitet. Es gab jederzeit direktes und konstruktives Feedback, auch der operative Bereich war von Anfang an in den Umstellungspro- zess mit involviert.

Welche Hürden wurden bis zur fertigen Implementierung gemeinsam genommen? Welche Besonderheiten gab es?

Das Projekt bedeutete eine große Umstellung für die Mitarbeiter, da sie das vorherige System mit komplett anderen Workflows 10 Jahre genutzt und noch keine Erfahrung mit SAP-Systemen hatten. Deshalb wurde besonderen Wert daraufgelegt, die Wünsche und Bedenken von den Mitarbeitern in der Produktion und der Finanzabteilung zu berücksichtigen. Organisation und Abläufe wurden auf das neue, vollintegrierte System vorbereitet. Durch inten- sive Schulungen und Training-on-the-job wurden die Anwender sicher an das neue System, die neue Oberfläche und die neuen Prozessabläufe herange- führt. Dank der pragmatischen Einstellung von Wendel und dem Vertrauen, den organisatorischen und technischen Wandel umsetzen zu können, konnte das Projekt problemlos durchgeführt werden. Es war ein agiles Projekt mit kurzer Projektlaufzeit: Bereits während der Prozessworkshops wurde in einem S4 System der Prototyp aufgebaut und die Prozesse wurden anhand dessen demonstriert.

Wie ist die Situation jetzt, was hat sich verbessert?

Durch die Umstellung auf das S/4HANA System erfolgte eine große Effizienzsteigerung und eine Prozessoptimierung. Es wurde eine durchgängige Char- genabwicklung für lückenlose Rückverfolgbarkeit eingeführt. Durch die Implementierung aller betriebswirtschaftlichen Analysen gestaltet sich die Arbeit im Controlling und in der Buchhaltung nun auch viel übersichtlicher und zeitsparender. Vor der S/4HANA-Einführung waren Produktionsprozesse und die Bestandsverwaltung in der Produktion nicht in das ERP-System integriert. Auch war der Produktionsfortschritt nicht sichtbar (Work in Progress WIP). Die Planung war bisher papierbasiert.

Die Buchungen werden nun direkt über eine UI5 Anwendung (Tablets) von den Mitarbeitern an den Maschinen gebucht und nicht mehr am Schichtende bzw. Produktionsende einer Charge. Durch die neuen Fiori/UI5 Oberflächen war es einfach, die Anwendung in die Produktion zu integrieren. Zudem wer- den die Bestände im EWM verwaltet und unkompliziert per Handheld umgelagert. Weniger Fehler z.B. bei der Erfassung, Beachtung der FIFO Strategie. Durch die Einführung der Chargenverwaltung ist eine Rückverfolgbarkeit bis zum Rohstoff möglich. Was für ein Chemie verarbeitendes Unternehmen essentiell ist. Durch die Einführung einer integrierten Lagerverwaltung (EWM) mit Produktionsintegration profitiert die Firma Wendel von den ständigen neuen Entwicklungen in diesem Umfeld. Im Bereich Controlling wurde die Produktkostenkalkulation eingeführt, die zur Bestandsoptimierung beiträgt. Damit sichert sich die Firma Wendel auch für die Zukunft ihre Kunden.

Wird das System nun auch vermehrt mobil genutzt?

Die Mitarbeiter in der Produktion und im Lager arbeiten ausschließlich mit mobilen Geräten. Vorher lief es per Zuruf oder über Papierlisten.
Mit MDE (mobilen Datenerfassungsgeräten/Handhelds) werden die Bestände geprüft und die Ware von A nach B transportiert. Über Staplerterminals wird der Mischer mit den Rohstoffen befüllt. Die Rückmeldungen der Verbräuche und der Gutmengen erfolgen über Tablets in der Produktion.

Fazit

Sehr schlanke und standardnahe S/4HANA Einführung mit integriertem Logistikmodul EWM in kurzer Projektlaufzeit, die mit Unterstützung der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter der Wendel GmbH sowie der guten Zusammenarbeit der beiden Partner Suportis und status C erfolgreich war.

SAP Success Story COMPLICANCE CHECK Fraport

Seit 2001 sind die Unternehmen gesetzlich verpflichtet, sämtliche Kontakte zu terrorverdächtigen Personen und Organisationen zu vermeiden. Unternehmen haben alle zumutbaren organisatorischen Maßnahmen zu ergreifen, um diese verbotenen Geschäftskontakte zu erkennen und zu verhindern. Dies gilt für Inlands- und Auslandsgeschäfte. Gemäß der Richtlinien der EG-Antiterrorismus-Verordnungen 2580/2001 und 881/2002 können Verstöße strafrechtlich verfolgt werden. Diese würden nach dem §34 AWG entsprechend geahndet werden. Hinzu kommen die Sanktionslisten von US-Behörden, die auch teilweise von Nicht-US-Unternehmen zu beachten sind.

Mehr: www.bafa.de/ausfuhrkontrolle/de/embargos/terrorismus/


Alle Geschäftsprozesse, die mit Personen- und Unternehmensdaten in Verbindung stehen, sind mit den aktuellsten Sanktionslisten abzugleichen (Debitoren, Kreditoren und Personaldaten). Dies betrifft somit Prozesse wie Aufträge, Bestellungen und Zahlungsläufe. Mit unserem Compliance Check werden alle Prüfvorgänge revisionssicher dokumentiert. Im Falle des Treffers einer gelisteten Person können Sie mit einer Sperre oder dem Abbruch in den Prozess eingreifen. Unsere Lösung ist modular aufgebaut, in SAP integriert und kann auf Ihre Geschäftsprozesse angepasst werden Der gesamte Prüfprozess berücksichtigt alle verfügbaren Sanktionslisten verschiedener Anbieter (EU, Bundesanzeiger, www.sanktionslisten.de, PEP). Sie nehmen alle Einstellungen und Bearbeitungsschritte direkt in Ihrer SAP-Oberfläche vor, das garantiert eine komfortable Handhabung. Unsere Prüfung kann als Batchlauf (einmal am Tag) oder als Onlineprüfung erfolgen. Wir kooperieren mit ID.prove, dem Marktführer im Sanktionslisten-Screening.

Unsere Lösung ist u.a. bei der Firma Fraport im Einsatz. 
Lesen Sie, was Herr Kehres (Leiter SAP FI Application) und Herr Dämon (Leiter SAP HR Application) dazu sagen:

Herr Kehres können Sie kurz erläutern, was die Firma Fraport macht?

Die Fraport AG gehört zu den international führenden Unternehmen im Airport-Business und ist an 30 Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv. Als Flughafenbetreiber setzen wir unser Know-how in den unterschiedlichsten Projekten ein. Egal ob beim Bau eines neuen Terminals in Lima, innerhalb unseres internationalen Schulungszentrums „Fraport Academy“ in Ljubljana oder beim Management von 14 griechischen Regionalflughäfen – „Gute Reise! Wir sorgen dafür“ ist der Claim, dem wir uns verpflichtet haben.

Dieser Anspruch gilt natürlich auch an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz in Frankfurt. Am Heimatstandort Frankfurt begrüßten wir im Jahr 2018 mehr als 69,5 Millionen Passagiere und schlugen ein Cargo-Volumen von rund 2,21 Millionen Tonnen um. Dadurch steht der Flughafen Frankfurt im Bereich Cargo auf Platz zwei und im Passagierverkehr an vierter Stelle im Ranking der europäischen Airports. 

Wie sind Sie denn auf unsere Lösung gekommen?

Nach einer Marktsondierung haben wir uns für ID.prove der Firma Rausoft entschieden. Die Firma Rausoft hat uns als Option einen Lösungsvorschlag zur Prüfung von Sanktionslisten im SAP-System das Tool der Firma Suportis vorgestellt. Die Integration in das SAP-R3-System hat uns überzeugt, sodass wir uns für die kombinierte Lösung entschieden haben.

Welche Abteilungen nutzen die Sanktionslistenprüfung und was war der Anlass dafür?

Die Sanktionslistenprüfung nutzen wir in unserer Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung sowie in einem separaten SAP-HR-System in unserer Personalabteilung.

Herr Kehres können Sie noch etwas zum Prüfprozess sagen (was prüfen Sie? Was passiert mit den Treffern?)

Täglich werden alle Debitoren- und Kreditorenstammsätze und alle CPD-Buchungen des vergangenen Tages im SAP ERP-System hierfür geprüft. Die Prüfung erfolgt abends im Batch-Betrieb und liefert für alle Treffer in den Sanktionslisten ein Ergebnis, welches am Folgetag durch die Fachabteilungen im SAP-Dialog bearbeitet wird. Analog erfolgt die Prüfung und Bearbeitung im SAP-HR-System.

Herr Dämon warum war für Fraport die Erweiterung für den Bereich HR notwendig?

Die Revision der Fraport AG fordert von der Personalabteilung eine Umsetzung der EU-Sanktionslisten-Prüfung. Fraport zahlt monatlich an etwa 15.000 Personen Löhne und Gehälter aus. Darunter sind Stammbeschäftigte der Fraport AG, aber auch einige Tochtergesellschaften, welche durch Fraport abgerechnet werden. Um die großen Mengen zu prüfen wurde nach einer einfachen und komfortablen Lösung gesucht. Durch die guten Erfahrungen der Kollegen aus dem FI/CO wurde die Lösung der Firma Suportis bewertet und für gut befunden.

Herr Dämon und Herr Kehres – was gefällt Ihnen besonders an diesem Tool – was sind ihrer Meinung nach 
die Vorteile?


Hr. Dämon: Die Abarbeitung ist für den Enduser sehr einfach, da er sich nicht aus dem gewohnten Umfeld heraus bewegen muss. Er kann, wie er als Poweruser gewohnt ist, im SAP GUI bleiben.
Hr. Kehres: Das Tool ist komplett in das SAP R/3-Core System integriert. Ein zusätzliches Frontend zur Abfrage ist nicht notwendig, da die Abfrage über SAPGUI erfolgen kann.

Würden Sie sich aufgrund Ihrer Erfahrungen heute nochmals für dieselbe Software entscheiden? 
Haben Sie noch Verbesserungsvorschläge?


Hr. Dämon: Auf jeden Fall! Ich würde mir jedoch noch eine bessere Dokumentation wünschen.
Hr. Kehres: Wir sind mit der Software sehr zufrieden und würden uns jederzeit wieder für diese Lösung entscheiden. Wünschenswert wäre eine bessere Dokumentation, insbesondere bei den Abfrage-Transaktionen und hier speziell in der Statusabfrage.

Anmerkung der Suportis AG: Wir Danken Herrn Kehres und Herrn Dämon für das Interview.